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Revolutionäre MöglichkeitenNeben revolutionären neuen Möglichkeiten im Bereich des Kopierschutzes für CDs und DVDs ist die eindeutige und weltweite Identifizierung von Speichermedien möglich.Seriennummerierungen, Chargen- oder Tracking-Informationen können nun direkt in den Datenträgern gespeichert werden. Damit werden in Zukunft RFID-Systeme die bislang zur Identifizierung auf Objekten angebrachten Barcodes ablösen. Die Informationsträger können auch durch Zuggangsbeschränkungen, zum Beispiel durch das Abfragen von Freischaltcodes, individuell genutzt werden. Da das System berührungslos arbeitet und kein Sichtkontakt zum Lesegerät zur Verarbeitung der Daten erforderlich ist, bietet die Integration der RFID-Technik umfassenden Schutz vor Diebstahl. Das hat positive Auswirkungen auf den Einzelhandel, der hierdurch jährlich hohe Verluste und Umsatzeinbußen erleidet. Außerdem ermöglicht das System die Überprüfung der Nutzeridentität. Erst im Anschluss an die erfolgreiche Kontrolle werden die Daten des Speichermediums zur Nutzung freigegeben. Der Einsatz der RFID-Technologie im Bereich optischer Datenträger ermöglicht deren
weltweit eindeutige Identifizierung. Von der Produktion über den Handel bis zum
Endverbraucher können Daten automatisiert erfasst, verfolgt und gespeichert werden.Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und diese kennzeichnet sowie einem Lesegerät zum Auslesen der Transponder-Kennung. Das Lesegerät enthält eine Software (ein Mikroprogramm), das den eigentlichen Leseprozess steuert und eine RFID-Middleware mit Schnittstellen zu weiteren EDV-Systemen und Datenbanken. In der Regel erzeugt das Lesegerät ein elektromagnetisches Hochfrequenzfeld geringer Reichweite, vorzugsweise mit Induktionsspulen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Nur wenn größere Reichweiten erzielt werden sollen und die Kosten der Transponder nicht sehr kritisch sind, werden aktive Transponder mit eigener Stromversorgung eingesetzt. Meist wird die Frequenz 13,56 MHz benutzt, auf die auch Warnsysteme vor RFID-Einsatz ansprechen. RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden, etwa bei Haustieren. Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination von Kleinheit der Transponder, unauffälligen Auslesemöglichkeiten (z. B. neuer Pass) und geringem Preis der Transponder (teilweise im Cent-Bereich). Diese neue Technik verdrängt zunehmend den heute noch weit verbreiteten Barcode. Komponenten
FrequenzenIn der Regel erzeugt das Lesegerät ein elektromagnetisches Hochfrequenzfeld geringer Reichweite, vorzugsweise mit Induktionsspulen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Nur wenn größere Reichweiten erzielt werden sollen und die Kosten der Transponder nicht sehr kritisch sind, werden aktive Transponder mit eigener Stromversorgung eingesetzt.
Eigenschaften der verschiedenen RFID-TagsWeltweit eindeutige Identifikationsnummer je Tag (UID)
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